„Gegen den Tod Couture“ macht aus Mode Organspendeausweise zum Anziehen. Angesagte deutsche Streetwear-Designer:innen bringen dafür gemeinsam mit dem Verein „gegen den Tod auf der Organ-Warteliste“ eigene Modekollektion auf den Markt

Einfach unterschreiben und fertig: Alle Kleidungsstücke der Kollektion "Gegen den Tod Couture" sind tragbare Organspendeausweise. Foto: Paul Green
Einfach unterschreiben und fertig: Alle Kleidungsstücke der Kollektion „Gegen den Tod Couture“ sind tragbare Organspendeausweise. Foto: Paul Green

In Deutschland gibt es nicht genug Organspender. Rund 9.000 Patienten warten derzeit auf eine Organspende. Lediglich 913 Menschen haben im Jahr 2020 hierzulande Organe gespendet. Weil Spender fehlen, warten viele Patient:innen noch immer vergeblich auf eine Organspende und sterben. Das will der Verein „Gegen den Tod auf der Organ-Wartliste“ ändern und bringt gemeinsam mit acht angesagten Streetwear-Designerinnen die Modekollektion „Gegen den Tod Couture“ auf den Markt.

Das Besondere: Alle Kleidungsstücke der Capsule-Kollektion „Gegen den Tod Couture“ dienen auch als Organspendeausweise. Die Trägerinnen und Träger erklären so offen ihre Absicht, nach ihrem Tod Organspender:innen zu werden. Die Kampagne „Gegen den Tod Couture“ will so das Thema Organspende wieder öffentlich sichtbar machen und plädiert für einen neuen, offenen Umgang mit der eigenen Sterblichkeit – insbesondere bei jungen Menschen.

Mehr unter www.gegendentodcouture.de